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| Weinführer |
| Clarke's kleiner Weinführer 2004 |  |
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| Weinführer |
| Clarke's kleiner Weinführer 2004 |  |
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Der Begríff "ökologischer Weinbau" ist durch die EG-Verordnung festgelegt. Seit 1991 gibt es eie erlassene Richtlinie für den ökologischen Weinbau. Alle Weinbaubetriebe werden auf der Grundlage dieses Gesetzes jährlich überprüft.
Der Unterschied zum normalen Weinbau liegt in der Bearbeitung der Weinberge. Es beginnt bei der Düngung. Es dürfen keine Mineraldünger, sondern nur Humus, Kompost oder andere organische Nährstofflieferanten eingesetzt werden. Beim Pflanzenschutz werden nur reiner Schwefel und Kupfer eingesetzt. Anstelle von Schwefel wird häufig schon Backpulver verwendet.
Im Geschmack gibt es keine Unterschiede zwischen Bio-Weinen und Wein aus herkömmlichen Anbau, denn im Keller arbeiten Biowinzer nach den gleichen Methoden wie alle anderen Weingüter. Bio-Wein ist von daher auch nicht gesünder oder ungesünder als konventionell hergestellter Wein. Wein ist überhaupt eines der reinsten Getränke und in Maßen genossen auch gesund.
Das Rebsortenspektrum unterscheidet sich nicht wesentlich von den übrigen Betrieben. Man findet bei ihnen jedoch häufiger Rebsorten, die widerstandsfähiger gegen Pilzkrankheiten sind. Eine dieser Sorten ist der "Regent". Er bringt tiefdunkle, kräftige Rotweine hervor, mit dem Aroma von Kirschen und Johannisbeeren.
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