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| Weinführer |
| Clarke's kleiner Weinführer 2004 |  |
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| Weinführer |
| Clarke's kleiner Weinführer 2004 |  |
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| | | | | Nicht jeder roséfarbene Wein wird auch als "Rosé" bezeichnet. Man findet ebenso häufig den Begriff "Weißherbst", der von der Verarbeitung der roten Trauben wie beim Weißwein herrührt. Beim Weißherbst wird öfter eine Rebsorte auf dem Etikett angegeben. Mittlerweile werden beide Begriffe synonym verwendet, da sie sich in der Herstellung nur unwesentlich unterscheiden.
Beiden gemeinsam ist, dass sie aus Rotweintrauben hergestellt, jedoch wie Weißweintrauben verarbeitet werden. Die roten Weinbeeren enthalten nämlich hellen Fruchtsaft - die roten Farbstoffe stecken in der Beerenhaut.
Für die Roséweinbereitung werden die roten Beeren nur leicht angequetscht und die sogenannte Maische ruht zunächst. Mit der Zeit lösen sich dann die Farbpigmente aus der Beerenhaut und gehen in den Saft über. Hat der Traubensaft die gewünschte Farbintensität erreicht, wird die Maische gepresst und der roséfarbene Most zu Wein vergoren. Werden die roten Trauben ohne Maischestandzeit direkt sehr schonend gepresst, entsteht der immer häufiger anzutreffende "Blanc de Noir". Diese besondere Form des Roséweins - als solchen definiert ihn das Weingesetz - ist farblich von einem Weißwein kaum noch zu unterscheiden. Die Weine weisen jedoch eine ganz eigene Aromatik auf.
Sehr beliebt für die Bereitung der Rosé- oder Weißherbstweine sind die Sorten Spätburgunder, Portugieser oder zunehmend auch Dornfelder. Gerne werden diese auch verperlt, also mit Kohlensäure versetzt und als prickelnder Secco angeboten. Außerdem findet man sie häufig veredelt auf den Weinkarten wieder. | |
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