|
|
| Weinführer |
| Clarke's kleiner Weinführer 2004 |  |
|
|
|
|
|
| | | | | Rund acht Millionen Hektar stehen auf der Welt unter Reben und erbringen jährlich rund 260 bis 280 Millionen Hektoliter Wein.
Flächenmäßig größtes Weinbauland ist Spanien (1,2 Millionen Hektar), gefolgt von Frankreich (0,9 Millionen Hektar) und Italien (0,87 Millionen Hektar).
In puncto Weinerzeugung liegen Frankreich und Italien praktisch gleichauf (45 bis 60 Millionen Hektoliter), dicht gefolgt von Spanien (40 bis 45 Millionen Hektoliter).
Getrunken werden in der Welt jährlich rund 230 Millionen Hektoliter Wein. Frankreich (33 Millionen Hektoliter), Italien (29 Millionen), Deutschland (20 Millionen) und Spanien (13,5 Millionen) absorbieren davon aktuell allein fast die Hälfte. Mit 23 Hektolitern konsumieren die USA kaum mehr als Deutschland und so viel wie Argentinien (zwölf Millionen) und China (elf Millionen) zusammen.
Weltweit größter Weinimporteur ist Großbritannien (rund zwölf Millionen Hektoliter), Deutschland liegt mit gerade 130.000 Hektolitern dahinter, gefolgt von den USA mit einem Import von sechs Millionen Hektolitern.
Die kleine Schweiz liegt immerhin an zehnter Stelle, mit einer Importmenge von etwas weniger als zwei Millionen Hektolitern.
Frankreich besetzt die vierte Position und importiert jährlich fast fünf Millionen Hektoliter, was beinahe der Produktion der Region Bordeaux entspricht und ca. zehn Prozent der französischen Gesamtproduktion. Dass es sich bei diesem Importen nicht um Spitzenwein handelt, sondern im Gegenteil um billigsten Offenwein meist aus Spanien oder Italien, liegt auf der Hand.
Im französischen Weinbau sind rund 300.000 Menschen beschäftigt. Diese produzieren rund 40 Prozent Weine mit kontrollierter Herkunft. Das Gros der französischen Weinproduktion ist also Tafelwein inklusive der Grundweine für die Destillation (Cognac u.a.). | |
|
|
 |
|