| | Temperatur
Ideal sind zwischen 10 und 14 Grad Celsius. Wenn das Thermometer mal auf 20 Grad steigt, wird der Wein deswegen nicht schlecht, sondern reift höchstens etwas schneller. Schlecht sind abrupte Temperaturwechsel.
Feuchtigkeit
Sie sollte über 50 Prozent liegen. Sonst trocknen die Korken aus, Sauerstoff dringt in die Flaschen, und der Wein verdunstet. Dieses beschleunigt den Alterungsprozess. Im Prinzip gilt: je mehr Feuchtigkeit, umso besser. Allerdings lösen sich bei über 90 Prozent die Etiketten von den Flaschen, und es entsteht Schimmel.
Licht
Wein muss im Dunkeln lagern, Licht, vor allem UV-Strahlung, beschleunigt die Alterung, ja den Verfall der Weine, massiv.
Gerüche
Ob Fremdgerüche wegen der Durchlässigkeit der Korken den Wein negativ beeinflussen können, ist umstritten. Sicherheitshalber empfiehlt es sich, Wein nicht zusammen mit stark duftenden Lebensmitteln wie Äpfeln, Würsten oder Käse zu lagern. Ein idealer Keller verfügt über eine regelmäßige Frischluftzufuhr. Falls nötig, kann die Luft durch ein spezielles System gefiltert werden.
Vibrationen
Erschütterungen und Vibrationen, etwa durch Klimaanlagen, Heizungspumpen oder nahen Straßen- oder Schienenverkehr, wirbeln die Partikel (Trubstoffe) im Wein auf und lassen ihn schneller altern.
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