Clarke's kleiner Weinführer 2004
 
 
 
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Weinlexikon

  
Hier finden Sie alles Wissenswerte über Wein, die unterschiedlichen Qualitätsstufen, die Anbaugebiete und die verwendeten Fachbegriffe.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, sind Sie herzlich eingeladen, sich direkt an uns zu wenden – wir helfen Ihnen gerne weiter.
 

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 SCHAUMWEIN

Sammelbezeichnung für Weine in denen Kohlendioxyd gelöst ist (Sekt, Champagner, Cava, Spumante)

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 SCHILLERWEIN

in Württemberg beliebter Roséwein, der durch Mischen von Rot- und Weißweinen entsteht.

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 SCHWEFEL

wird dem Wein als schweflige Säure zugesetzt, um ihn vor Oxydation zu schützen und damit haltbar zu machen.

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 SCHÖNEN

Stabilisieren des Weins während der Faßlagerung mit Eiklar oder Bentonit (mineralische Erde), um Trübungen zu beseitigen.

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 SÉLECTION DES GRAINS NOBLES

hochkarätige Elsässer Beeren- oder Trockenbeerenauslese mit mindestens 110 Grad Öchsle aus Riesling, Muscat, Gewürztraminer und Pinot gris.

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 Sensorik

Fachausdruck für die „Wissenschaft“ vom Geschmack.

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Sinne einsetzen, um Wein fachmännisch zu verkosten. Belohnung: Mehr Genuß!
Sie brauchen einen Korkenzieher und Ihre Sinne, „Sehen, riechen, schmecken.“ so läßt sich jeder Wein vom einfachen Tafelwein bis zur teuren Beerenauslese probieren.
Sehen:
Klarheit und Farbe

Halten Sie Ihr Weinglas (höchstens 1/3 gefüllt) gegen das Licht. Fassen Sie Ihr Glas am Stil, so behält der Wein die gewünschte Temperatur und die Hand kann den Einfall des Lichtes nicht behindern. Weißwein und Rosé sollen absolut klar sein, dunkle Rotweine lassen die Klarheit oft nicht genau erkennen. Bei älteren Weinen ist eine leichte Trübung oder Bodensatz im Glas kein Anzeichen von schlechter Qualität.
Die Farbe verrät viel über den Charakter des Weines.
Junge Weißweine sind sehr hell und haben einen zart gelben oder hellgrünen Schimmer. Ältere Weißweine ändern ihre Farbe über Gold bis leicht bräunlichem Honig- oder Bernsteinton.
Junge Rotweine sind rubinrot bis purpur und haben oft bläuliche oder violette Nuancen. Ältere Rotweine verändern ihre Farbe in Richtung kaminrot, orange und braun.
Riechen:
Nase und Bukett

Viele Aromen, die wir mit der Zunge zu erschmecken glauben, werden in der Wahrheit von der Nase wahrgenommen. Lassen Sie den Kelch vorsichtig kreisen, um möglichst großen Kontakt mit Luft zu haben. Die Aromen setzen sich frei und entfalten sich im Kelch des Glases. Jetzt können Sie den Duft erschnuppern. Es gibt fruchtige, blumige oder würzige Nuancen. Der Fachmann spricht dabei von Nase oder Bukett. Häufige Aromen: Apfel, Pfirsich, Lavendel, Veilchen, Zitrus- oder rote Waldfrüchte, aber auch: Vanille, Rosinen oder Paprika.
Schmecken:
Aromen und Abgang

Nehmen Sie einen kleinen Schluck und behalten Ihn auf der Zunge. Öffnen Sie ganz leicht den Mund und schlürfen mit dem nächsten Atemzug ein wenig Luft über den Wein. Die eingesaugte Luft ist unerläßlich, damit der Wein sich „öffnen“ und seine ganze Aromenpalette entfalten kann. Diese Aromen gelangen mit dem Luftstrom über den Gaumen zurück in die Nase, was den Geschmackseindruck verstärkt. Je länger der Wein im Mund bleibt oder ihn nachverkostet, desto intensiver und facettenreicher wird das Geschmackserlebnis. Je besser der Wein, desto interessanter und anhaltender ist der Geschmackseindruck nach dem Hinunterschlucken (=Abgang).
Verkosten Sie nur ein oder zwei Weine, ist das Schlucken erlaubt. Beim Essen natürlich auch. Bei einer umfangreichen Probe mit zehn oder zwölf Weinen sollten Sie nach dem Verkosten in ein geeignetes Gefäß ausspucken, wenn Sie konzentriert vergleichen und beurteilen wollen.
Probenreihenfolge und –aufbau:
Als Faustregel bei gemischten Proben gilt: jung vor alt, trocken vor süß, weiß vor rot!
Beispiel:
1. Leichte, trockene Weißweine (trockene Kabinettweine, Pinot Grigio) und trockene Rosé
2. Ältere, süßere Weißweine (Spätlesen, Chablis)
3. Leichte Rotweine (Portugieser, Spätburgunder)
4. Schwere Rotweine (Bordeaux, Barolo, Rioja)
5. Edelsüße Spezialitäten (süße Auslesen, Beerenauslesen, Strohweine, Sauternes)
Woran erkennt man einen guten Wein?
- Klarheit , ansprechende Farbe
- keine unangenehmen oder abstoßenden Gerüche
- harmonisches Zusammenwirken von Säure, Süße, Aromen und (bei Rotweinen) Gerbstoff
- vielfältiger, nuancenreicher Geschmackseindruck, der auch nach dem Schlucken lange auf der Zunge bleibt
- man freut sich auf den nächsten Schluck
Wie kalt wird serviert?
- Junge, leichte Weißweine und Sekte: 8-10 °C
- Ältere oder alkoholreichere Weißweine und Rosé: ca. 12 °C
- Leichte Rotweine: ca. 15 °C
- Schwere, große Rotweine: max. 18 °C (2-3 Stunden vor der Verkostung öffnen, so kann der Wein atmen und sein volles Aroma entfalten)
Weiteres Probenzubehör
- Brot und Wasser (zum Neutralisieren des Geschmacks zwischen der Proben)
- Ausguß- und Spuckgefäße
- Stifte und Papier (für Ihre Notizen)


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 SOLERA

bei der Sherry-Produktion übliches Verfahren, den natürlichen Schwund im Faß eines alten Sherrys durch Sherry jüngerer Jahrgänge auszugleichen, so daß am Ende ein Jahrgangsverschnitt entsteht.

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 SOMMELIER

Weinkellner.

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 SOMMERSCHNITT

Ausdünnen von Fruchtständen an der Rebe, um die Menge zu reduzieren und die Qualität zu steigern.

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 SPRITZIG

Wein mit einem deutlichen Rest von natürlicher Kohlensäure.

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 SUR LIE

frz. für auf der Hefe gelagert. Methode, um vor allem im Holzfaß ausgebauten Weißweinen mehr Extrakt und Komplexität zu geben.

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 SÜSSRESERVE

geschwefelter Traubenmost, der Weinen zugesetzt werden kann, um sie zu süßen.

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trockene Rotweine
milde/liebliche Rotweine
Weißwein
Rosé
Trocken
Halbtrocken
Lieblich
 
CHÂTEAU PONTET LAROCHE, AOC,
PROSECCO CONEGLIANO-VALDOBBIADENE DOC Vino Frizzante Lagaccio
Bardolino Classico DOC
DORNFELDER Rotwein QbA, trocken
MERLOT Jean d`Aosque Vin de Pays d`OC
PINOT GRIGIO delle Venezie IGT
PROSECCO VERDUZZO IGT Frizzante del Veneto
MONTEPULCIANO D'ABRUZZO DOC, Cantina Umani Ronchi
MONTEPULCIANO D`ABRUZZO DOC, Cantina Villa Cervia
RIOJA CRIANZA D.O.
 
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hochwertige Weine der Winzer
barrique gereifte Weine