Clarke's kleiner Weinführer 2004
 
 
 
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Weinlexikon

  
Hier finden Sie alles Wissenswerte über Wein, die unterschiedlichen Qualitätsstufen, die Anbaugebiete und die verwendeten Fachbegriffe.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, sind Sie herzlich eingeladen, sich direkt an uns zu wenden – wir helfen Ihnen gerne weiter.
 

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 KALTGÄRUNG

vor allem bei modernen Weißweinen praktizierte Gärmethode, nach der die Moste bei 14 bis 18 Grad Celsius langsam vergoren werden, um duftige, frische und jung trinkbare Weine zu bekommen.

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 KAMM

auch Rappen genannt, Stiel der Weintraube.

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 KERNIG

Bezeichnung für einen Wein mit kräftiger Säure, der Festigkeit, Biß und Kern hat, aber noch nicht auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung ist.

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 KLINGELBERGER

in der Ortenau (Baden) gebräuchliche Bezeichnung für den Riesling.

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 KOHLENDIOXYD

(C02) während der Gärung entstehendes Gas, das normalerweise in die Luft entweicht. Die Weine sind daher, wenn sie abgefüllt werden, still. In Schaum- und Perlweinen, die in geschlossenen Behältern vergoren wurden, bleibt Kohlendioxyd enthalten (in gelöster Form als Kohlensäure). Auch in jungen Weißweinen können noch Reste von Kohlensäure vorhanden sein. Sie machen den Wein spritzig. In gelagerten Weinen, insbesondere in reifen Rotweinen, darf dagegen keine Kohlensäure enthalten sein.

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 KOHLENSÄUREMAZERATION

Methode, um Farbe und Frucht zu intensivieren. Ungepreßte, ganze Trauben werden unter Sauerstoffabschluß mit Kohlensäure enzymatisch vergoren. Typisch ist die Kohlensäuremazeration für den Beaujolais.

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 KORKEN

Flaschenverschluß aus der Rinde der Korkeiche (Quercus suber). Sie wächst vor allem in Portugal, Spanien, auf Sardinien und in Nordafrika. Die Rinde wird, nachdem sie vom Baumstamm gelöst ist, ein halbes Jahr gelagert, dann gekocht, gebleicht und desinfiziert, bevor der eigentliche Korken herausgestanzt wird. Die Haltbarkeit eines Korkens beträgt, je nach Luftfeuchtigkeit im Keller, mindestens 25 Jahre. Danach muß eine Flasche gegebenenfalls neu verkorkt werden.

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 KORKGESCHMACK

unangenehmer Geruchs- und Geschmacksfehler, vermutlich verursacht durch mangelhafte Desinfektion, ungenügende Selektion oder zufällige Wechselwirkungen zwischen Chlor (Bleichmittel) und bestimmten Schimmelpilzen, die in den korkverarbeitenden Betrieben oder in der Kellerei vorhanden sind. Dabei entsteht Trichloranisol (TCA), jene Substanz, die für den muffigen, modrigen Korkton verantwortlich ist.

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 KRAUTIG

Geschmackston, der bei Weinen aus Cabernet franc, Cabernet Sauvignon und Merlot auftritt, wenn die Trauben nicht vollreif gelesen wurden.

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 KUPFERSULFAT

Spritzmischung (auch als Bordelaiser Brühe bekannt), die die Blattbildung stärkt und die Widerstandskraft des Rebstocks gegen tierische und pflanzliche Schädlinge erhöht. Mit dem naturnahen Weinbau verträglich.

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 KURZ

Wein ohne nennenswerten Geschmacksnachhall, wird gerügt als "kurz im Abgang".

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 KÖRPERREICH

Eigenschaft eines extraktreichen Weins.

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trockene Rotweine
milde/liebliche Rotweine
Weißwein
Rosé
Trocken
Halbtrocken
Lieblich
 
CHÂTEAU PONTET LAROCHE, AOC,
PROSECCO CONEGLIANO-VALDOBBIADENE DOC Vino Frizzante Lagaccio
Bardolino Classico DOC
DORNFELDER Rotwein QbA, trocken
MERLOT Jean d`Aosque Vin de Pays d`OC
PINOT GRIGIO delle Venezie IGT
PROSECCO VERDUZZO IGT Frizzante del Veneto
MONTEPULCIANO D'ABRUZZO DOC, Cantina Umani Ronchi
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