Entfernen der Hefe beim Champagner nach der Flaschengärung. Der Flaschenhals wird kurz in ein Eisbad gesteckt, bis die Hefe gefriert. Der Kronkorken, der die Flasche verschließt, wird gelöst: Der Hefestopfen schießt aus der Flasche, der Champagner ist klar. Die Flasche wird mit der Dosage aufgefüllt und endgültig verkorkt.
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Umfüllen des Weins von der Flasche in eine Karaffe.
Erläuterung:
Die Weinflasche sollte mindestens einen Tag vor dem Dekantieren aufrecht gestellt und etwa zwei Stunden vor dem Öffnen in leichte Schräglage versetzt werden. Die Trubteilchen (Depot) können so zum Flaschenboden absinken, wobei die leichte Neigung dafür sorgt, dass sich der Satz auf einem möglichst geringen Raum ansammelt - beim Umfüllen eine Erleichterung, und außerdem geht beim Dekantiervorgang weniger Wein verloren. Magnumflaschen sollten bereits eine Woche vor dem Dekantieren aufrecht gestellt werden!
Beim Öffnen der Flasche sollte behutsam vorgegangen werden, damit der Bodensatz nicht aufwirbelt. Die Flasche wird in ein Körbchen gelegt und vorsichtig entkorkt. Beim Umfüllen - zur Sichtkontrolle eine Kerze oder Taschenlampe hinter dem Flaschenhals nicht vergessen! - lässt man den Wein an der Innenwand der Karaffe entlangfließen - für Feinmechanikfreaks dürfte sich dieser Vorgang mittels einer Dekantierwiege
(Promondo, Müller-Sop-part) zu einem besonderen Highlight gestalten lassen. Für diese edlen Prunkstücke, Blickfang jeder Weinprobe, muss der Liebhaber auch einen fürstlichen Preis (zwischen 500 und 800 Mark) entrichten.
Rotweine sollten generell ein bis zwei Stunden vor dem Servieren dekantiert werden, ausgenommen sehr alte Kreszenzen, deren zarte Duft- und Aromastoffe sich leicht verflüchtigen. Bei dekantierungswürdigen Weißweinen empfiehlt es sich, den edlen Rebensaft erst unmittelbar vor dem Trinken umzufüllen. Da hier kein Depot zu erwarten ist, entfällt natürlich auch die Prozedur des behutsamen Umgießens. Achten sollte man aber auf die richtige Servier-Temperatur: Rotweine nicht über 18 Grad, Weißweine etwa 12 Grad.
Wem der Sinn nach Ästhetik und stilvollem Rüstzeug steht, der sollte sich neben einer Karaffe auch gleich einen Trichter zulegen, der anfallenden Kork- und Depotreste bequem auffängt. Einfacher und weniger spektakulär geht es mit einem sauberen Leinentuch, das aufgewirbelten Trub ebenso sicher beim Umfüllen zurückhält. Bei den handelsüblichen Kaffee- und Teefiltern ist allerdings Vorsicht geboten, da sie nicht immer geschmacksneutral sind.
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Niederschlag frei schwebender Teile im Wein. Bei älteren Rotweinen bitter schmeckend, bei Weißweinen geschmack- und farblose Weinkristalle (Weinstein). Kein Weinfehler.
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Sammelbezeichnung für alle süßen Weine, auch wenn sie nicht nur zum Dessert getrunken werden.
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Wein mit maximal 4 Gramm Restzucker pro Liter.
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Denominación de Origen, kontrollierte Ursprungsbezeichnung für Weine in Spanien.
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Denominazione di Origine Controllata, kontrollierte Ursprungsbezeichnung von Weinen in Italien.
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Denominazione di Origine Controllata e Garantita, höchste Stufe der italienischen Weinhierarchie. Diese kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung ist nur sechzehn hochwertigen Weinen vorbehalten (zum Beispiel Barolo, Barbaresco, Brunello di Montalcino, Chianti).
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frz. für Weingut.
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Aus Most, Wein, Zucker oder einer Mischung daraus, gelegentlich auch aus süßem Branntwein (esprit de cognac). Wird Schaumweinen nach dem Degorgieren zur Abrundung des Geschmacks und zum Auffüllen zugegeben. Bestimmt den Süßegrad.
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Weine, die nach der Gärung keinen nennenswerten natürlichen Restzucker mehr haben.
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